Wie gesund ist Schokolade?


 
               

Schokolade – Wie gesund ist Schokolade?

Es gibt nicht viele Leute, die einfach so daran vorbei gehen können. So ganz unerwartet erwischt einen der Heißhunger darauf und mal wieder fällt man plötzlich über sie her. Sie macht glücklich und ist das Mittelchen gegen Kummer. Doch wo kommt sie eigentlich her?1500 vor Christus war die Kakaopflanze in Mexiko bereits bekannt und allseits sehr beliebt. Sie war sogar heilig und somit nur den Adligen, den Priestern und den Kriegern vorbehalten. Früher glaubten sie, dass die Kakaobohne eine berauschende Wirkung hätte. Daher war sie auch Frauen und Kindern verboten.[...]Im 16. Jahrhundert brachte der Eroberer Hernan Cortez die Kakaobohne nach Europa, wo er sie auf einem spanischen Hof vorführte. Dort war sie nicht sehr beliebt. Erst als man anfing Honig und Zucker hinzuzufügen, stieg der Beliebtheitsgrad. Doch auch hier war sie nur dem Adelsstand vorbehalten, da die Kakaobohne noch sehr rar und teuer war.Der Niederländer Van Houten entwickelte ein neues Verfahren zur Verarbeitung der Kakaobohne. So wurde nun auch, dass aus Stampfen und pressen gewonnene Konzentrat (Kakaobutter) in Apotheken als Stärkungsmittel verkauft.

www.lindtchocoladenclub.de

Schokolade gibt es in verschiedenen Arten

Es gibt sie als Vollmilch-, Zartbitter-, Halbbitter-, Bitterschokolade. Außerdem gibt es weiße Schokolade und welche mit Füllungen. Immer mehr Füllungen werden ausprobiert. Da gibt es Marzipan, Joghurt, Getreide, Kekse, Karamell, Nugat, mit ganzen oder gemahlenen Nüssen, alkoholische Füllungen und welche mit Früchten (beispielsweise Erdbeeren und Trauben).

Anamid und Phenylethylamin senken das Risiko der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie beinhalten Endorphine, die euphorisch und gegen Schmerzen unempfindlicher machen. Aber leider ist die Dosis in der Schokolade sehr gering. Die Stoffe sind mit Marihuana verwand und bewirken einen berauschenden Zustand. Um jedoch einen solchen Zustand hervorzurufen, müssten 20 Kilo Schokolade verdrückt werden. Was wohl eher unwahrscheinlich ist und der Gesundheit auch nicht wohl gesonnen währe. Polyphenole haben eine gesundheitsfördernde Wirkung. Sie wirken entzündungshemmend, krebsvorbeugend und vermindern Fettablagerungen an den Blutgefäßen. Sie beugen somit einer Arterienverkalkung und einem Herzinfarkt vor.

Studien aus Potsdam belegen: In der Schale der Kakaobohne wurden Stoffe nachgewiesen (Kasein, Kalzium und Phosphate), die Bakterien in der Mundhöhle abtöten und vor Karies und Zahnausfall schützen sollen. Nur leider ist auch hier die Dosis in der Schokolade so gering und der Zuckergehalt zu hoch, sodass wohl doch nicht auf das tägliche Zähneputzen verzichtet werden kann.

1-2 Prozent der ganzen Schokolade machen Theobromin und Koffein aus. Theobromin stimuliert das zentrale Nervensystem und erweitert somit die Blutgefäße und erhöht die Nierentätigkeit. Koffein hingegen bewirkt Nervosität, Angst, Schlaflosigkeit, verringert die Müdigkeit und steigert die Leistungsfähigkeit. Jedoch reagiert jeder Mensch anders auf Koffein. Hinzu kommt die geringe Menge in der Schokolade. 50 Gramm reichen aus um Leistung- und Reaktionsvermögen zu steigern.

Weitere Inhaltsstoffe sind Fett und Zucker, diese in Kombination bessern ungemein die Laune, da diese Stoffe im Körper den Tryptophan-Gehalt im Blut erhöhen, was im Körper zu Serotonin (Glückshormon) umgewandelt wird. Etwa die Hälfte einer Kakaobohne besteht aus Fett (Kakaobutter genannt). Der Rest ist Kakaopulver.

Als Fazit ist zu sagen: Schokolade kann in geringen Mengen, mit genügender Bewegung und ausgewogener Ernährung, der Gesundheit zuträglich sein. Doch zu häufiges Naschen lässt die Fettpölsterchen an den Hüften wachsen.

Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/10581/


 
               

Andere Nutzer fanden diese schokoladigen Beiträge auch sehr schmackhaft:


comments powered by Disqus

empty